Über

Willkommen auf der Website der Friedensmahnwache in Dresden!

Wer sind wir?


Am 21. November 2018 begrüßen wir Hannes Hofbauer, Chef des ProMedia-Verlages aus Wien, in Dresden. Er wird mit uns über sein neues Buch „Kritik der Migration – Wer profitiert und wer verliert“ diskutieren.

In den Säulensaal der alten Mensa auf dem Campus der TU Dresden laden wir daher alle Interessierten ein, um sich dem Thema Migration, ihren Ursachen und Folgen, abseits medialer Hysterie auf vernün83fb3872a4e7b6e766c9d26e4934adfc-5ftige Art und Weise zu nähern.

Die Veranstaltung beginnt am Buß- und Bettag (ein Feiertag in Sachsen) um 15 Uhr und wird auch Raum für Publikumsfragen geben. Die Örtlichkeit bietet bis zu 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern Platz.

„Ist Migration grundsätzlich zu bejahen? Oder ist sie nicht vielmehr ein wichtiger Bestandteil von Ausbeutungsstrukturen? Die Näherin in einer bengalischen Bekleidungsfabrik erfüllt jedenfalls vergleichbare Funktionen im weltweiten Konkurrenzkampf wie der aus Asien nach Europa gekommene Migrant. Beide sind gezwungen, ihre Arbeitskraft extrem billig auf den Markt zu werfen. Doch während sich die Öffentlichkeit darüber einig ist, Weltmarktfabriken in Billiglohnländern zu kritisieren, umgibt den Import billiger ArbeiterInnen in die Zentren der Weltwirtschaft ein Mythos von Mobilität, die als fortschrittlich gilt. Das sozial, regional und kulturell zerstörerische Potenzial der Migration in den Herkunfts- und Zielländern gerät damit aus dem Blickfeld.

Hannes Hofbauer gibt einen historischen Überblick über die großen Wanderungsbewegungen und ruft die Ursachen dafür in Erinnerung, die von Umweltkatastrophen über Kriege bis zu Krisen reichen, von denen die allermeisten menschlichen Eingriffen geschuldet sind. So zeichnen allein von westlichen Allianzen geführte Kriege für Millionen entwurzelte Menschen verantwortlich, die ebenso ihrer Lebensgrundlagen beraubt sind wie jene, die von ihrem Land vertrieben werden. Diesen Verwerfungen ist es geschuldet, dass ganze Generationen junger Menschen im globalen Süden, aber auch im Osten Europas ihre persönliche Zukunft in der Emigration sehen.

Mit der Massenmigration aus der Peripherie werden die Folgen der weltweiten Ungleichheit nun auch in den europäischen Zentralräumen – negativ – spürbar. Deregulierungen am Arbeits- und Wohnungsmarkt erreichen neue Dimensionen. Eine politische Antwort darauf scheint nur die Rechte zu haben, indem sie statt einer notwendigen Kritik an der Migration die Migranten zu Sündenböcken macht.

Die Linke hingegen sträubt sich, den strukturell zerstörerischen Charakter von Wanderungsbewegungen zu erkennen. Eine Kritik am Wesen der Migration und ihren Triebkräften sowie eine klare Benennung ihrer Opfer und Profiteure ist überfällig.“
– ProMedia-Verlag

 


Werbung im öffentlichen Raum ist ein permanenter Eingriff in unser Unbewusstes um Bedürfnisse zu wecken, die wir natürlicherweise nicht hätten. Ohne anstrengende Reflektion führt dies zum Teufelskreis aus sinnloser Produktion und sinnlosem Konsum mit all seinen negativen Folgen für den Großteil der Beteiligten, die Natur inbegriffen. Umweltverschmutzung, Überarbeitung und Zeitmangel sind Beispiele dafür.

Um unserem Unmut über diesen Auswuchs des Kapitalismus Ausdruck zu verleihen und gleichzeitig auf eine Überwindung von Werbung speziell im öffentlichen Raum hinzuarbeiten, haben wir diesen Sticker entworfen. Wenn es keine Ordnungswidrigkeit darstellen würde, könnte man mit diesem glatt Werbeflächen im öffentlichen Raum überkleben.

DIESE WERBUNG LÜGT_1


 

Vielen Dank an alle Teilnehmer der 1. „Frieden schaffen – Raus aus der NATO“ Demonstration gestern auf dem Dresdner Neumarkt!

Es war eine tolle Veranstaltung mit über 250 Teilnehmern in der Spitze, bestem Wetter bis zum Schluss und einem wunderbaren Geist des friedlichen Widerstands.
Unser besonderer Dank geht an alle Künstler, Redner, Techniker, fleißigen Helfer und die Moderatorin für das große Engagement für den Frieden.

In diesen düsteren Zeiten in denen die große Politik uns wieder einmal verraten hat, ist es umso wichtiger, dass wir als Menschen uns Geltung verschaffen. Wie Dirk Pohlman es gestern in seiner Rede scharf formulierte, so ist es unser Wille zum Leben der gegen die ideologisierten Machtkämpfe unserer Eliten steht. Wir als Völker stehen vor den Szenarien der atomaren Vernichtung und wir müssen jetzt das Recht auf Leben und den Frieden erkämpfen, gegen die herrschende Politik.

Zusammen zu kommen, aufzustehen für den Frieden und die Dinge ungeschönt beim Namen zu nennen, ist selten geworden in unserer Zeit. Und so haben wir gestern auch die Würde verteidigt, Mensch zu sein und Mensch zu bleiben.

Wir laden nochmals alle am Frieden interessierten Dresdner Institutionen ein sich der Friedensinitiative Dresden (FID) anzuschließen. Alle Menschen die sich einbringen möchten, laden wir herzlich zur Mahnwache für Frieden jeden Montag 19 Uhr auf dem Jorge-Gomondai-Platz ein.

Bis bald, und Peace!

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Vielen Dank an alle die gestern zum 4-jährigen Jubiläum an der Mahnwache für Frieden Dresden mitgewirkt haben!

Besonderer Dank geht an unseren Ehrengast, mit 93 Jahren einen der letzten Zeitzeugen des KZ Buchenwald, Alexander Danilowitsch Bytschok.

Er hat uns gezeigt wie wichtig die Arbeit ist, die wir seit vier Jahren betreiben. Die Geschichte ist in ihm noch sehr lebendig, und macht uns deutlich wie wenig Deutschland trotz aller moralisierenden Beteuerungen und ideologischen Verklärungen doch eigentlich aus dieser gelernt hat.
Verantwortung selbst übernehmen und gegen das Versagen der Politik handeln, muss unsere Lehre sein! Friedensbewegung ist der gemeinsame Dienst an der historischen Verantwortung, die lautet: nie wieder Krieg!

Und Alexander Bytschok lebt vor mit wie viel Freude man das Leben meistern kann, trotz allem Schlechten. Wir haben aus den vier Jahren gelernt, dass nicht das passive Ausblenden der Probleme unserer Zeit zur Zufriedenheit führt, sondern das aktive Handeln um diese zu bewältigen.

Wir sagen Danke für die letzten vier Jahre, und alle schönen gemeinsamen Momente und Erfahrungen!

Unser Kampf ist noch nicht vorbei, und gemeinsam mit immer mehr Mitstreiterinnen und Mitstreitern geben wir die Hoffnung nicht auf und den Kriegstreibern keine Ruhe!

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Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

Nächsten Montag (23. April 2018) feiert die Mahnwache für Frieden Dresden ihr 4-jähriges Bestehen. Wir möchten trotz der weltpolitischen Situation ein wenig mit euch feiern.

Es hat sich nun ein besonderer Besuch zur Veranstaltung angekündigt: Einer der letzten Zeitzeugen des KZs Buchenwald, Alexander Danilowitsch Bytschok (93 Jahre), wird an der Mahnwache teilnehmen und sprechen, worüber wir uns sehr freuen.

Darüberhinaus wird am Tag darauf im Rahmen der Dresdner Dankeskonzerte ein Sonderkonzert für ihn gegeben. Beginn 19.30, Dauer eine Stunde – im Coselpalais Dresden, Piano Salon Kirsten.

Zu beiden Veranstaltungen laden wir euch ganz herzlich ein!


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Wir Menschen für den Frieden – Überparteiliche Demonstration gegen Kriegshetze und Eskalation

Montag, 16. April, 19 Uhr Jorge-Gomondai-Platz

Wir fordern die Rückkehr Deutschlands zu einer friedlichen Außenpolitik, was für uns konkret bedeutet:

Bundeswehr raus aus Syrien!
Zurück zum Völkerrecht!
Raus aus der NATO!

Bitte kommt möglichst in weißem Oberteil, falls das Wetter passt.

Pressemitteilung:
„Unter dem Aufruf „Wir Menschen für den Frieden“ treffen sich regionale Institutionen der Friedensbewegung am Montag dem 16.04.2018 um 19 Uhr auf dem Jorge-Gomondai-Platz in Dresden. Anlass ist der völkerrechtswidrige Raketen-Beschuss Syriens durch Großbritannien, Frankreich und die USA in der Nacht vom 13. auf den 14.04.2018. Das Thema der Veranstaltung ist „Kriegstreiberei stoppen – Auftaktdemo Dresdner Friedensbündnis“. Es soll ein klares Signal gegen die militärische Aggression der NATO gegenüber Syrien und die Eskalation im Konflikt mit Russland ausgesandt werden. Die Veranstaltung ist als Impuls zur Gründung eines umfassenden Dresdner Friedensbündnisses konzipiert.“
https://www.facebook.com/events/163935327621908/


Auch bei frostigen Temperaturen, wir stehen jeden Montag 19 Uhr auf der Straße. Unterstützt uns!


Eine partei- und gruppenübergreifende Kampagne. Es kann nicht sein, dass Deutschland ernsthaft plant das Militärbudget um 30 Milliarden (!!!) anzuheben. Als ob wir keine bessere Verwendung für das Geld hätten…

Lasst uns die absurden Vorgaben der NATO unterlaufen. Es sollte derzeit ein Kernanliegen der Friedensbewegung sein, diese Erhöhung des Militärhaushalts zu verhindern!

In diesem Sinne, unterschreiben, weiterverbreiten, publik machen!

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Viel Dank an alle Beteiligten der Buchdiskussion!


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Am 07. November 2017 organisiert die Mahnwache für Frieden Dresden eine große Buchdiskussion an der Technischen Universität Dresden. Die Räumlichkeiten stehen jetzt fest.

Zwei Autoren des im August veröffentlichten Buches „Fassadendemokratie und Tiefer Staat“, erschienen im ProMedia Verlag, werden nach Dresden kommen um mit uns über den Zustand und die Zukunft der repräsentativen Demokratie zu sprechen:

Ernst Wolff, 1950 geboren und in Südostasien aufgewachsen, arbeitete nach seinem Studium in den USA als Journalist, Dolmetscher und Drehbuchautor. Er ist Autor des Buches „Weltmacht IWF – Chronik eines Raubzugs“ und beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit den oftmals gefährlichen Wechselbeziehungen zwischen Wirtschaft und Politik.
Sein Kapitel im neuen Buch trägt den Titel „Die internationale Finanzordnung als Konstrukt des Tiefen Staates“ und bietet erhellende Einblicke in die Stützmechanismen und Verbrechen internationaler Finanzeliten.

Ullrich Mies, geboren 1951, studierte Internationale Politik in Duisburg und Kingston/Jamaika und lebt als Unternehmer und Aktivist in den Niederlanden. Er versteht sich als „verschwörungstheoretischer und gänzlich unbelehrbarer“ Sozial- und Politikwissenschaftler. Seine Interessenschwerpunkte sind Internationale politische Konflikte, Neoliberalismus, Demokratieerosion, Kapitalismus- und Militarismuskritik sowie die Erhaltung der Biodiversität. In seinem Kapitel „Demokratie als Fiktion – Oligarchenherrschaft als Realität“ beschreibt er die Transformation von Demokratie zu Elitenpolitik.

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Die Räumlichkeiten bieten Platz für über 200 Teilnehmer. Da die Thematik gerade nach der Bundestagswahl 2017 absolut wichtig für unsere Gesellschaft ist, bitten wir euch inständig zur Verbreitung dieser Veranstaltung! Wir möchten mit ihr nicht zuletzt einen größer angelegten Diskurs über die tatsächlichen Zentren der Macht in unserer Gesellschaft und mögliche Wege zur Veränderung anregen.
Natürlich ist der Eintritt für alle frei!
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Klappentext des Buches:

„Immer sichtbarer wird für Beobachter des Zeitgeschehens die
schleichende Transformation parlamentarischer Demokratien in Richtung autoritärer Systeme. Organisationen, die sich ausschließlich Kapitalinteressen verpflichtet fühlen, schaffen suprastaatliche Strukturen, die sich der demokratischen Kontrolle entziehen. Vom Volk gewählte politische Repräsentanten sehen sich zu Handlangern der ökonomisch Mächtigen degradiert, viele von ihnen vollziehen den
Schulterschluss mit ihnen.

„Das Ende der Demokratie … wie wir sie kennen“ übertitelte der 2015 verstorbene Soziologe Bernd Hamm seinen Beitrag und gab damit den Anstoß für dieses Buch. Die hier versammelten Autoren analysieren seinen Befund aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Gemeinsam teilen sie die
Überzeugung, dass sich die liberalen Demokratien, wie sie sich seit dem Zweiten Weltkrieg herausgebildet haben, im Niedergang befinden. Ihr aktueller Status ist mit dem Begriff der „Fassadendemokratie“ passend beschrieben.“

Autoren:
Daniele Ganser, Ernst Wolff, Wolf Wetzel, Jörg Becker, Bernd Hamm, Hans-Georg Hermann, Hannes Hofbauer, Jochen Krautz, Mike Lofgren, Rainer Mausfeld, Hermann Ploppa, Jürgen Rose, Werner Rügemer, Rainer Rupp, Andreas Wehr, Ullrich Mies, Jens Wernicke


642Liebe Freunde und Mitstreiter,

wir freuen uns euch mitteilen zu können, dass wir zum diesjährigen Weltfriedenstag am 01. September wie letztes Jahr eine Zusammenarbeit mit einem breiten Bündnis von friedensbewegten Initiativen in Dresden aufstellen konnten.

Gemeinsam mit der Linkspartei Dresden, Attac, DKP, KPD, DGB und Anderen werden wir am 01. September Flagge gegen eine verbrecherische und gefährliche Politik der Deutschen Bundesregierung zeigen. Wir bitten alle Friedensbewegten in und um Dresden um Unterstützung an diesem symbolisch wichtigen Tag!

Wir stehen ab 15:30 am Dr.-Külz-Ring vor der Altmarktgalerie. Vorher wird auch schon eine Mahnwache von 10 bis 16 Uhr vor der Frauenkirche (Eingang D) stattfinden.

Wir freuen uns sehr über jede Weiterverbreitung, sodass wir nächsten Freitag mit einer großen Anzahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserem Anliegen Nachdruck verleihen können!

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Weil sich nichts verändert hat:

Es ist einfach unfassbar in welch unverbesserlicher Oberflächlichkeit und Heuchelei große Teile der etablierten Deutschen Presse und Politik immernoch angesichts von Terroranschlägen reagieren. Wegen 14 Todesopfern, deren Schicksal furchtbar und betrauernswert ist, flaggt man im Kanzleramt auf Halbmast. Allein die Deutsche Pharmaindustrie fordert täglich mehr Todesopfer, auch wenn die nicht so medial inszeniert werden!

Über Millionen von Toten der ausländischen Angriffskriege in Nahost verliert man in diesem Zusammenhang mal wieder kein Wort. Stattdessen stellt man sich in den großen Medien die immer gleichen dümmlichen Fragen: Hätte der Anschlag verhindert werden können? Wie verteidigen wir unsere Werte? Ist mehr Überwachung notwendig?

Unsere Werte würde die Bundesregierung als erstes dadurch ganz gut verteidigen, wenn sie den Terrorismus nicht weiter befördern würde. Das tut sie aber durch Kriege und deren Unterstützung, durch Waffenlieferungen und durch die Ausbeutung anderer Teile der Erde. Die aus Krieg, Zerstörung und Verelendung folgende Perspektivlosigkeit ist stets der Nährboden für extreme Ideologien, religiösen Fanatismus und Hass.

Doch anstatt diesen eigentlich nicht sonderlich komplexen Zusammenhang zu erörtern, ergehen sich die Redaktionen und Ministerien der BRD in destruktiven, doppelmoralischen und angstmachenden Phrasen, die wir alle schon hundert mal gehört haben und die niemanden auch nur einen Meter weiter bringen.

Wenn man sich überlegt, in welche Hysterie ganze Gesellschaften durch die mediale Inszenierung einer für 500 Millionen Europäer so unbedeutenden Sache versetzt werden wird einem Angst und Bange. Nicht vor dem Terrorismus, sondern vor den hiesigen Schmierfinken, die eben nicht mehr journalistisch versuchen die Realität abzubilden, sondern hype-geil und verantwortungslos eine gefährliche Parallel-Realität erzeugen.

All jenen Politkerinnen und Politikern, Journalistinnen und Journalisten, die gerade wieder einmal von Angriffen auf Demokratie und Freiheit, ja vom großen Krieg gegen den Terrorismus faseln sei gesagt:

Ihr zeigt durch eure Äußerungen nicht nur eine erschreckende Inkopetenz Zusammenhänge zu verstehen und mangelndes Wissen über Gründe und Geschichte der Kriegstaktik „Terror“. Nein, ihr zeigt darüberhinaus auch offenkundig euren Rassismus. Europäer sind ganz offensichtlich mehr wert und dürfen wie verrückt betrauert werden, mit den Millionen von Toten in Nahost der letzten Jahrzehnte lässt sich aber kein Wahlkampf machen.

Schämt euch!


Bundeswehr-Serie „Die Rekruten“ kritisieren!

Die Bundeswehr wirbt seit gestern im öffentlichen Raum für eine eigens von ihr produzierte Online-Serie namens „Die Rekruten“.

Darin wird auf extrem oberflächliche und dümmliche Art und Weise versucht, jungen Menschen den Bundeswehralltag in Form einer Reality-Soap schmackhaft zu machen. Kein Wort zur Legitimität Deutscher Kriege, zu moralischer Fragwürdigkeit des SoldatInnen-Berufs oder der Sinnhaftigkeit blinden Gehorsams.

Diese Art der Propaganda für die Armee fördert keinerlei aufklärerischen Geist oder humanistische Entfaltung des Individuums, im Gegenteil: Sie wirbt für Oberflächlichkeit, Unmenschlichkeit und Krieg.

Wir rufen deshalb alle auf, „Die Rekruten“ auf jeglichem Weg zu kritisieren! Wer einen Youtube-Account besitzt, kann dort sehr schnell ein „gefällt mir nicht“, einen kritischen Kommentar oder weiterführende Lektüre hinterlassen!

Überlasst unsere Jugend nicht der Kriegspropaganda!

Hier könnt ihr loslegen:
https://www.youtube.com/channel/UCZPAni75bkLnjGO8yhuJpdw


Wir danken Dr. Daniele Ganser für seinen Vortrag an der TU Dresden! Rund 1000 Menschen wohnten am Dienstag Abend der Vorstellung seines neuen Buches bei:

„Illegale Kriege. Wie die NATO-Länder die UNO sabotieren. Eine Chronik von Kuba bis Syrien.“

Auf sehr griffige Art und Weise setzte Herr Ganser Kriege der letzten 50 Jahre in einen Zusammenhang. Die Gemeinsamkeiten dieser Kriege waren in den meisten Fällen vorausgegangene Lügen, unsachliche Berichterstattung und der Kampf um Ressourcen. Die Gesellschaften der NATO-Staaten wurden bewusst getäuscht und in Kriege geführt, die sie eigentlich mehrheitlich ablehnen.

Der „Kampf gegen den Terror“ dient dabei als absurde Rechtfertigung für Angriffskriege und imperialistische Politik.

Wir lehnen diese Politik weiterhin strikt ab und fordern den Austritt Deutschlands aus der NATO!

Einmal mehr bestätigte der Vortrag, wie wichtig eine starke Friedensbewegung ist. Deshalb laden wir euch wie jede Woche ein, am Montag um 19 Uhr mit uns gemeinsam auf dem Jorge-Gomondai-Platz an einer gerechteren Welt zu arbeiten!


Presseerklärung zum Tag der Deutschen Einheit

Von der Wende zur Wiedervereinigung – was ist geblieben, was wurde verwirklicht von den Träumen und Zielen der friedlichen Revolution in der DDR?

Anlässlich der Einheitsfeierlichkeiten am 03. Oktober 2016 in Dresden werden die Aktivistinnen und Aktivisten der Mahnwache für Frieden Dresden in Kooperation mit der Wendezeitausstellung „Dissidenten von heute“ des Fotographen Lothar Lange vor dem Rathaus zum Gespräch einladen. Wir bieten vor Ort ein offenes Forum zum Austausch der Erinnerungen, Hoffnungen und Enttäuschungen der Wendezeit an. Welche Forderungen wurden verwirklicht und wie können in Vergessenheit geratene Ideale von damals gerade im Dresden von heute wieder zum Leben erweckt werden? Dieser Frage werden wir nachgehen.

Das Gesprächsforum mit Beteiligten der damaligen Ereignisse findet am Montag um 13 Uhr in der Ausstellung vor dem Dresdner Rathaus statt. Darüber hinaus werden Aktivistinnen und Aktivisten der Dresdner Friedensbewegung über die gesamte Dauer der Ausstellung (Samstag 11 Uhr bis Montag 24 Uhr) vor Ort sein. Im Anschluss wird um 19 Uhr auf dem Jorge-Gomondai-Platz (nahe Albertplatz) im Geiste demokratischer Verständigung die wöchentliche Montagsmahnwache stattfinden.

Im Angesicht der sich verschärfenden Polarisierung auf allen Ebenen der Gesellschaft ist es heute wichtiger denn je, konstruktiven, unbelasteten und achtungsvollen Diskurs zwischen allen Teilen der Bürgerschaft zu ermöglichen.

Wir freuen uns auf eure Beteiligung!


Aufruf zur Beteiligung am Weltfriedenstag am 01.09.2016 in Dresden!

Am 01. September wird die Mahnwache gemeinsam mit dem Dresdner Friedensbündnis, dem Ausländerrat, der AG Frieden bei Attac, dem Deutschen Gewerkschaftsbund und der LINKEN Dresden von 15-20 Uhr auf dem Dr.-Külz-Ring (vor Altmarktgalerie) ein Zeichen für den Frieden setzen.

Wir laden alle Friedensbewegten dazu herzlich ein.

Presseerklärung:

„Frieden weltweit! Rüstung stoppen“ – 1. September 2016, Weltfriedenstag

Mali, Sudan, Afghanisatan, Syrien, Ukraine, … Frankreich, Deutschland – täglich erreichen uns neue Nachrichten über Kriege oder Terroranschläge. 77 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkrieges und 71 Jahre nach dessen Ende ist Krieg immer mehr allgegenwärtig. Staaten und politische Strömungen wollen mit aller Macht ihre Einflusssphären erweitern. Und Deutschland ist als drittgrößter Waffenexporteur mittendrin. Lt. offizieller Mitteilung des Bundesministeriums für Veteidigung sind aktuell 2.953 Soldaten der Bundeswehr unmittelbar bei Auslandseinsätzen an 12 Standorten akrtiv und es gibt einen Plan, sie auch im Innland einzusetzen. Deutsche Unternehmen verdienden am Krieg, der Städte und Dörfer zerstört, der die Lebensgrundlage von Menschen vernichtet, der Menschen in die Flucht treibt. Unsagbares Leid ist kaum wieder gut zu machen. Dem muss endlich etwas Wirksames entgegengesetzt werden. Wir alle tragen Verantwortung.

Wir, Friedensaktivistinnen vom Dresdener Friedensbündnis, von der Mahnwache für den Frieden Dresden, vom Ausländerrat, von der AG Frieden bei Attac, vom DGB und der LINKEN forden „Frieden weltweit! Rüstung stoppen“ und rufen Sie auf, am 1. September 2016 mit uns gemeinsam auf der Straße Gesicht zu zeigen. Das können Sie von 9 bis 16 Uhr an der Mahnwache des Dresdner Friedensbündnisses an der Frauenkirche sowie von 15 bis 20 Uhr bei der Aktion der weiteren Friedensaktivistinnen am Dr.-Külz-Ring vor dem Eingang zur Altmarktgalerie. Machen Sie mit uns diesen Tag zu einem wirkungsvollen Bekenntnis der Dresdnerinnen und Dresdner für eine friedliche Welt.

Pressekontakte:

Gerd Hommel,

Margot Gaitzsch, 0176 30642006

Andre Schnabel


Bilderberg-Konferenz 2016 in Dresden

Unseren kompletten Aufruf zu den Bilderberg-Protesten findet ihr hier: https://mahnwache.files.wordpress.com/2016/06/pressemitteilung.pdf

13235115_129382814137521_8324945632906540525_oDie Bilderberger kommen nach Dresden!
Wir sind schon da!

Ausplünderung der Natur, Politik für Reiche und ihre Konzerne, eine globale Verarmung der Menschheit und Millionen von Toten und Vertriebenen. Dies alles sind Ergebnisse eines Systems das den Profit über den Menschen stellt. Eines Systems, dessen größte westliche Profiteure ihre Angestellten und Lakaien zur Bilderberg-Konferenz schicken um es zu erhalten!

Die Interessensvertretung der Super-Reichen durch diese Netzwerke trägt dazu bei dass diese Welt so erbärmlich aussieht.
Und eine Veränderung ist nicht möglich solange die Interessen unserer Elite im Vordergrund stehen, und nicht die Bedürfnisse und Sehnsüchte der Mehrheit der Menschen.

Nicht mit uns!

Die „Mahnwache für Frieden – Dresden“ wird das Mahnwachen Zelt direkt an der Sicherheitszone errichten.
Wir sind an diesen drei Tagen da, um der Öffentlichkeit zu zeigen was in Dresden passiert und um unseren Protest gegen die verbrecherische westliche Plutokratie und ihre menschenverachtende Politik auszudrücken.
Keine Kriege für Profite!
Keine Verelendung der Menschheit und Umweltzerstörung für den Reichtum einiger Weniger!

Für Frieden und Gerechtigkeit weltweit!

Wir sind da:

9.6. Do: 09:00-21:00 Uhr.
Gemeinsamer Protest zur Bilderberg Konferenz mit Antifaschistischer Aktion und der Friedensbewegung!
Offenes Mikrofon: 16:00 Uhr
Mahnwache für Frieden: 19:00 Uhr

10.6. Fr: 12:00-21:00 Uhr.
Offenes Mikrofon: 13:00 und 16:00 Uhr
Mahnwache für Frieden: 19:00 Uhr

11.6. Sa: 12:00-21:00 Uhr.
Offenes Mikrofon: 13:00 und 16:00 Uhr
Mahnwache für Frieden: 19:00 Uhr

Wir sehen uns auf der Straße.


2-jähriges Mahnwachenjubiläum am 28. März 2016 !

mwjubiläe-page-001Menschlichkeit, Glaubwürdigkeit, Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Frieden!

Seit über 100 Wochen kämpfen wir jeden Montag dafür, diesen Worten Bedeutung und Zukunft zu verschaffen! Die Mahnwache für Frieden Dresden feiert am Montag (28.03.16) ihr 2-jähriges Bestehen.

Zu diesem Anlass machen wir momentan auf verschiedenen Wegen auf die allwöchentliche Fridensdemonstration aufmerksam. Am nächsten Montag soll ganz im geiste der Oster-Friedensmärsche um 19 Uhr der Startschuss für eine stärkere und überzeugendere Friedensbewegung im Sommer 2016 gegeben werden. Eine Friedensbewegung, die in Zeiten von Konflikten wie wir sie derzeit erleben nötiger ist denn je! Dazu brauchen wir euch!

Wir laden alle Friedensbewegten in und um Dresden ein, am Montag mit uns für eine solidarische und kooperative Gesellschaft einzustehen! Lasst uns gemeinsam dem Hass, der Unvernunft und der Oberflächlichkeit unseren Ruf nach Gerechtigkeit und Menschlichkeit entgegensetzen!

Kommt vorbei, bringt Freunde und Bekannte mit und teilt diesen Aufruf in euren Netzwerken! Für eine starke Friedensbewegung 2016!

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